Vom Essen

15. April 2009

Reden wir nicht um den heißen Brei herum und kommen wir gleich zum Punkt. Hier geht es um die Wurst: wir sprechen vom Essen. Genau wie die Pflanzen ist auch das Essen wichtig, vor allem wenn wir Pflanzen essen (oder Essen pflanzen). Genau wie die Pflanzen werden wir auch Essen dreiteilen. Hier wenden wir das Prinzip des sopho ex religio (generisches Ausländisch) an: wir werfen einen Blick auf die Theologie.

ER

ER

Die Komposition des Fliegenden Spaghetti-Monsters offenbart uns klar zwei der drei zu findenden Kategorien. ER besteht, wie Sie wissen, aus Spaghetti und Fleischbällen, aus Fleisch und Nudeln.

Jetzt geht es ans Eingemachte. Oder auch nicht. Haben Sie schon mal eingemachten Kuchen gegessen? Eben.

Somit haben wir mit SEINER Hilfe unser Essen wie folgt triiert:

  1. Fleisch
  2. Nudeln
  3. Kuchen

Ein besonderes Augenmerk schenken wir nun der pflanzlichen Nahrung, die zugegebenermaßen für einen triotischen Laien nicht auf den ersten Blick zuzuordnen ist.

Fangen wir mir dem Obst an. Das mit dem Fruchtfleisch können Sie gleich vergessen, denken Sie lieber einmal an Obstkuchen.Süß, lecker, glasklar: Obst ist Kuchen.

Aber mit Salat und anderem Gemüse verhält sich die Sache ein wenig anders: Wir jedenfalls haben noch nie einen Gurkenkuchen oder eine Tomatentorte gesehen. Viel lieber essen wir Nudelsalat oder Spaghetti mit Tomatensoße. Demnach ist klar zu urteilen: Gemüse ist Nudeln.

Allen Trioskeptikern, deren böse Zungen nach Obstsalat fragen, sagen wir dies: Ha ha ha, Obstsalat ist Fleisch. Und das natürlich nicht nur weil sie damit am wenigsten gerechtet hätten, sondern wir möchten darauf hinweisen, welch fleischiges Geziefer sich im gemeinen Obstsalat verkriecht: Apfelwürmer, Fliegen, und solche, die es werden wollen.

Mahlzeit !

Von Pflanzen

1. April 2009

Heute wollen wir uns einer der größten der uns Menschen umgebenden Gruppen widmen: den Pflanzen. Allein die Tatsache, dass es so viele sind, macht eine Klassifizierung imperativ, wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir ohne die Dinger ziemlich schlecht da stünden.  Dann wäre die Atmosphäre nicht ganz so gemütlich und reich an O2, und wir hätten deutlich weniger Kohlenhydrate zum Essen. Wie sie vielleicht wissen, behaupten alle führenden Wissenschaftler, dass Sauerstoff und Essen ziemlich wichtig für uns sind.

Wie dem auch sei, wir sollten nun wirklich damit anfangen, Kategorien zu finden. Es haben schon andere Leute versucht, Pflanzen einzuteilen. Carl von Linné, zum Beispiel. Der alte Schwede hat damals aber irgendwie nicht kapiert, dass er drei Kategorien finden sollte, nicht hunderte.

Ich werde hier nach dem bewährten, aber nicht immer nützlichen, Dreiteilunsprinzip des primi exemplo primo (keine reelle Sprache) vorgehen. Ich fange einfach an, und zwar mit dem, was mir halt ins Auge springt.

Springen tun sie zwar nicht, aber sie sind groß. Die Könige des Pflanzenreichs. Ja genau: Bäume.

Bäume kennt jeder. Um einen Kontrapunkt zu setzten, gehen wir jetzt ins Kleine. Was ist klein aber oho ? Richtig, Blumen.

Das war natürlich noch nicht alles, es ist nötig, eine Kategorie zu finden, die sich nicht nur stark von den anderen Beiden unterscheidet, sie muss auch den ganzen Rest beinhalten, die Lücken stopfen. So etwas zu finden ist nicht trivial, jedoch haben wir nach langer Beratung und Meditation die Lösung des Problems gefunden: Ginsterbüsche.

Zum mitschreiben:

  1. Bäume
  2. Blumen
  3. Ginsterbüsche

Die Zuteilung fast aller Pflanzen sollte ziemlich eindeutig sein, weswegen es nicht nötig sein wird, viele Beispiele zu nennen. Einige beliebte Streitpunkte von Trioskeptikern müssen jedoch angesprochen werden:

Ginsterbüsche

Algen

Grashalme sind klein, und grün, und wachsen in Wiesen. Sie sehen fast aus wie kleine Blumen, denen die Blüte fehlt. Es ist eigentlich ziemlich klar, das Gräser nicht anderes als Blumen sind.

Algen sind eigentlich auch auf einen Blick zuteilbar. Man muss ihnen halt einen Blick widmen. Rechts sehen Sie ein Bild von einigen Algen. Seltsame, buschige Dinger. Ginsterbuschige Dinger. Ginsterbüsche !

Von diesem Blog

20. März 2009

„Eine neue Weltordnung ?” Ein wahnsinniges Ziel, könnte man meinen. Die Begrifflichkeit ist hier womöglich etwas schwer zu begreifen. Das hinter dem Wort „Welt” ziemlich viel, man könnte sagen Welten, stecken, sollte jedem klar sein, jedoch ist das Zusammenspiel von „neu” und „Ordnung” ein Feines, nicht jedem Käfer Klares.

Politisch ? Nein. Uns geht es (zumindest in diesem Blog) nicht darum, irgendeine Ordnung umzuwerfen, Strukturen zu ersetzten, oder so. Was wir machen, ist, die Welt zu ordnen. Oder genauer: das, was wir in der Welt finden, zu ordnen. Und das auf eine ganz neue Weise.

Der Gründlichkeit halber müssen wir zuallererst ein paar Grundbegriffe klären. Nicht jedem ist klar, dass es drei grundlegende Fakten gibt, die unser Universum binden:

  1. Die ultimative Frage ist nicht bekannt.
  2. Die Antwort auf die ultimative Frage ist 42.
  3. Alles lässt sich in DREI Kategorien unterteilen.

Die Tatsache, dass die ultimative Frage nicht bekannt ist, und es damit schwierig ist, die Antwort zu deuten, ist natürlich etwas nervig. Dennoch nimmt heute kaum einer die Suche nach ihr besonders ernst, da es allgemein angenommen wird, dass das Universum in sich zusammenfallen würde, wenn einer der drei oben genannten Fakten nicht mehr wahr wäre. Und das wollen wir ja nicht.

Die Antwort ist klar.

Der 3. Fakt ist der, mit dem wir uns hauptsächlich auseinandersetzten werden. Wir können ihn nicht widerlegen, wir können ihn aber anwenden. Wir sind ständig auf der Suche nach Dreiteilungen und werden unsere Befunde laufend hier veröffentlichen. Es ist bemerkenswert, dass manche Kategorien, wie sie hier erscheinen werden, leicht metaphorischen Charakter haben könnten. Desweiteren könnte es sein, dass nicht alles sofort Sinn macht; das ist ganz normal, natürlich und richtig: es muss nicht alles einfach Sinn machen. Wenn es einen göttlichen Schöpfer gäbe, hätte er mit Sicherheit irgendwelche Scherze eingebaut. Oder er wäre einfach betrunken gewesen, er hätte ja schließlich Alkohol geschaffen. In Abwesenheit eines Südenbockes „Gott” können wir annehmen, dass eh alles eigentlich irgendwie irgendwie, und vielleicht doch nicht so ganz sinnvoll ist.

Aber, stimmt das denn überhaupt ?

Natürlich stimmt das alles. Wenn plötzlich einer der 3 Fakten falsch wäre, wäre das Universum mit Sicherheit nicht mehr so fröhlich. Einen mathematischen Beweis wirst Du hier vorerst nicht finden, wir werden jedoch mit der Zeit immer mehr Belege veröffentlichen, immer mehr Dreiteilungen, die diese naturgegebenen Thesen untermauern.

Das wohl offensichtlichste Beispiel sind natürlich die oben genannten Universalfakten: es sind Drei. Drei Fakten.